500 g Mehl 450 ml Kuhmilch 3,5% 250 g Butter 250 g Zucker 6 Eier (Größe M) 1 Packung Backpulver 1 Packung Vanillezucker 1 Fläschchen Vanille-Aroma 1 Fläschchen Mariacron Weinbrand, 0.7 l etwas Speiseöl
Zubereitung:
Zuerst die 250 g Butter in die Rührschüssel geben und im Mikrowellengerät leicht erwärmen, bis diese komplett zerlaufen ist. Während der Wartezeit das Fläschchen Mariacron Weinbrand öffnen und mit dem Schnapsglas 2 cl abmessen. Das Bouquet des Weinbrands prüfen, danach das Glas hinter der Zungenspitze aufsetzen und den Inhalt des Glases mit einer leichten Nickbewegung des Kopfes nach oben geschmeidig am Zäpfchen vorbeigleiten lassen. Spüren, wie der feine Tropfen langsam die Speiseröhre herunterrinnt. Da die Butter noch einen Moment länger braucht, diesen Vorgang nochmals wiederholen und erneut darauf achten, daß die Füllmarkierung (Eichstrich) des Glases mit der Oberkante der Flüssigkeit akkurat getroffen wird. Innehalten und bewußt genießen, wie sich im Brustraum eine wohlige Wärme ausbreitet. Für die Fortsetzung des Zubereitungsvorgangs das Glas rechtzeitig erneut bis zum Eichstrich befüllen, nicht darüber hinaus! Die zerlaufene Butter in der Rührschüssel aus der Mikrowelle entnehmen, dann das Glas mit locker kreisenden Bewegungen an die bekannte Stelle führen und den Fuß des Glases um etwa 100° nach oben neigen. Nun mit der Küchenwaage die 500 g Mehl abwiegen und in die Rührschüssel geben. Nicht vergessen, das Glas akkurat bis zum Eichstrich zu befüllen, der Inhalt wird in Kürze gebraucht! Jetzt 250 g Zucker abwiegen und in die Rührschüssel geben. Mit einem gekonnten Zug der linken Hand das Glas ergreifen, ansetzen und in eingespielter Handbewegung benutzen, wie vorab beschrieben. Nachfüllen! Sollden jetzt beim Blick in die Rühschlüssel die Öhrchen warm werden, war bestimmt die Butta zu lang inne Migrowelle. Also getz die 450 ml Kuhmilch dazu plätschern lassen, um dat ganze Zeuch en bissken runterzukühlen. Auf den Erfolch erst ma 'n Glas Mariacron. Nachfüllen! Nu damit der Teich logger bleibt, 1 Packung Backpulver draufschütten un damit wir selber logger bleim, no 'n Glas anne Lippe un runter damit - nachfüllen! Für's Buckée vom Teich 1 Fläschchen Vanille-Aroma reinschüddeln un dann noch 1 Packung Vanillezucker dabeimachen für lecker. So, jetz wirdet ernst; aus die Eiers vonnet Huhn wird nie wat kleines Flauschiges rauskrabbeln, von da gesehn nehm wa uns die Eiers un tringn mit jedes ein Glas Salut auf ex. Wemma die alle sechs gebührlich verabschiedicht ham und inne Schüssel reingekloppt, kurz mit dat Küchentuch jetz die Tränchen ausset Auge wischen. Schmeiß dat Glas anne Wand un brüll einmal laut: "Hallejulja!" - Hasse sons alls innen Bottich rein, schnapps dir den Küchenmixer un miggs alls so fümf bis vier Minu'n durch biser Teich is weich... hehe... Teich weich... hehehe... Weichteich is... flüssich is... Gemisch. Shit! Glas kaputt. Egal, nimmse Fläschken. Zieh! Kräftich! Hau wech... Lehm issu kuaz.
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Sobald die Augen wieder geöffnet werden können, kurz orientieren, langsam und vorsichtig aufstehen, die Flasche Mariacron verschließen und in den Braunglascontainer legen. Danach das Waffeleisen aufheizen, die Backflächen mit dem Lebensmittelpinsel dünn mit etwas Speiseöl bestreichen und den fertigen Teig mit der Schöpfkelle in das Waffeleisen geben, kurz ziehen lassen und dann den Deckel mehrmals leicht herunterdrücken. Wenn die Waffeln auf der Oberseite leicht gebräunt sind, mit dem Pfannenwender vorsichtig von der Backfläche des Gerätes lösen und auf dem Teller ablegen. Die Teigmenge sollte für 12 Stück Partywaffeln ausreichen.
Auwei, Nicky, wie schlimm muß es um uns stehen, damit wir eine Flasche Mariacron aussaufen. Von dem kann ich nicht mal ein Schnapsglas trinken, ohne daß mir schlecht wird.. Ich würde da wenigstens einen edleren Brandy bevorzugen, wie wäre es mit Veterano?
Hihihi... war doch 'ne witzige Idee, oder? Übrigens ist das Rezept an sich echt gut und ergibt superleckere Waffeln, wenn man es um die Szene mit dem Mariacron einkürzt...